Innovative Quartierlösungen für den Klimaschutz

CDU Darmstadt setzt auf städtische Vorbildfunktion und Mieterstrom-Modelle

Um Darmstadts ambitionierte Klimaziele zu realisieren, müssen insbesondere beim Wohnungs-Neubau innovative Quartierlösungen zur Nutzung und Speicherung von Photovoltaik realisiert werden. „Der Einsatz von Wärmepumpen und einer effizienten Wärmedämmung von Gebäuden ist bereits Standard“ erläutert Reiner Block, Sprecher Umwelt und Klimaschutz der CDU Darmstadt, „nun gilt es insbesondere bei städtischen Baumaßnahmen Photovoltaik zu nutzen und Speichermöglichkeiten in Quartieren zu schaffen. Der Gesetzgeber hat den Rahmen für Mieterstrom-Modelle gesetzt, um Mieterinnen und Mieter am selbsterzeugten Sonnenstrom zu beteiligen – eine Win-Win Lösung und ein wertvoller Beitrag, um langfristig solche Quartiere sogar zu einem Energie-Erzeuger zu machen.“ 

 

Wie das positive Beispiel zur Photovoltaik aus Kranichstein zeigt (DE, Montag 8.3.2021) ist für die Wirtschaftlichkeit des eigenerzeugten Stroms entscheidend, den Anteil der Selbstnutzung zu maximieren: Während ein Strom-Speicher für Privatleute noch teuer ist, gibt es bereits quartierbezogene Lösungen. Dies können herkömmliche Akkuspeicher sein, welche jedoch ähnlich wie die Batterien für Autos den Nachteil der umweltkritischen Rohstoffe haben oder die Erzeugung von Wasserstoff zur Speicherung des überschüssigen Solarstroms und Rückverstromung mit Brennstoffzellen. Daran können sich die Mieterinnen und Mieter beteiligen und haben neben günstigem Öko-Strom auch noch das gute Gefühl, die „Sonne vom Dach zu holen“ für kochen, waschen und fernsehen. 

 

„Es gibt hierzu bereits Lösungen auf dem Markt“, weiß Reiner Block, der anregt, die günstige Situation in Darmstadt zu nutzen, dass kommunale Gesellschaften sowohl maßgeblich im Wohnungsbau wie in der Energieversorgung tätig sind und damit ideale Voraussetzungen bestehen in Projekten wie dem „Grünen Salon“ auf dem Messplatz innovative Quartierlösungen zu verwirklichen. 

 

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