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09.02.2019, 00:29 Uhr
Verkehrsfluss erhalten, trotz Dieselfahrverbot
Verkehrspolitik wird Schwerpunktthema der CDU für die Kommunalwahl 2021

Die CDU Darmstadt setzt sich auch mit Beginn 2019 mit der Verkehrspolitik in Darmstadt auseinander. “Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir langfristige Weichenstellungen für die Darmstädter Verkehrssituation setzen müssen”, betont Paul Wandrey, Kreisvorsitzender der CDU Darmstadt. “Wir, die CDU, werden dieses Thema in den nächsten Jahren mit einer hohen Priorität behandeln”, so Wandrey. “Das Thema Mobilität wird auch andere Bereiche Darmstadts langfristig beeinflussen. Uns ist allen bewusst, dass der Verkehr in Darmstadt die Lebensqualität in der Stadt nicht einschränken darf. Wir haben jedoch nicht das Ziel, den Verkehr, sowie Autofahrer und Autofahrerinnen zu verbannen, sondern vernünftige Lösungen zu finden, die für alle Verkehrsteilnehmer den bestmöglichen Kompromiss bieten müssen.“ 

 

 

Die Ergebnisse des Vergleichs mit der Deutschen Umwelthilfe sind letztendlich nur die Abwendung des totalen Fahrverbots. „Wir betrachten die vereinbarten Maßnahmen als bestmöglichen Kompromiss unter schwierigen Umständen“, so Wandrey dazu, „jedoch müssen zusätzlich Maßnahmen für einen bestmöglichen Fluss des vorhandenen Verkehrs getroffen werden.“

Aber auch diese Maßnahmen könnten nicht zum Ausruhen animieren, betont die Darmstädter CDU. Alle Überlegungen und Optionen müssen erneut auf den Tisch gelegt werden. Langfristig gibt es Maßnahmen und Handlungsoptionen, die neu überdacht werden müssen.

Die CDU fordert neue Straßenbahnanbindungen des Landkreises Darmstadt-Dieburg an die Stadt Darmstadt (Weiterstadt, Ostkreis bis Groß-Zimmern). Hier muss auch das Land Hessen unterstützen und die Berechnungen zur Nutzen-Kosten-Analyse von Straßenbahnverbindungen anpassen. „Die NKUs müssen an die Realität von Ballungsräumen angepasst werden“, fordert Wandrey.

Zudem muss Darmstadt im Osten umfahren werden können. Insbesondere der Transitverkehr darf nicht primär durch die Stadt geführt werden. „Zwar ist der Großteil des Darmstädter Verkehrs Quell- und Zielverkehr, jedoch würde auch eine Umgehung eine große Entlastung für die Stadt bedeuten“, so Wandrey, „wir dürfen keine Angst vor dieser Diskussion haben und müssen gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg an einer Mehrheitsfähigen Streckenführung arbeiten.“

Darüber hinaus fordert die CDU weitere Maßnahmen zur Verflüssigung des vorhandenen Verkehrs, wie zum Beispiel Kreisverkehre. Auch kurzfristige Maßnahmen wie eine bessere Beschilderung vorhandener Umfahrungsmöglichkeiten sollten ergriffen werden.

Hierbei sollten auch die Möglichkeiten der Digitalisierung durch flexibel anpassbare Beschilderung entsprechend der Verkehrssituation genutzt werden.

Ziel ist eine wirkliche Wende in der Verkehrspolitik für die Stadt Darmstadt herbeizuführen. “Allerdings mit Maß und Pragmatismus. Ideologien helfen bei dem Thema nicht weiter. Wir streben ausgewogene Kompromisse für Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer an und werden das Thema in den kommenden Jahren ganz oben auf unsere politische Agenda setzen.”, so Paul Wandrey abschließend. Das Rahmenpapier (Verkehrsfluss erhalten, trotz Dieselfahrverbot) unterstützt dieses Vorhaben.

 

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