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01.06.2017, 12:44 Uhr | Autor: MdL - Irmgard Klaff-Isselmann
Blind aber nicht unsichtbar
Wie mag es sein, wenn man jeden Tag aufwacht, aber kaum etwas sieht? Oder sogar gar nichts? Das Schicksal vieler Blinder Menschen ist für jeden Einzelnen hart. Dennoch ein Leben ohne Sehkraft ist möglich. Damit Blinde noch besser in die Gesellschaft eingebunden werden und am Alltag teilnehmen können, hat die Hessische Landesregierung das Gesetz zum Blindengeld angepasst.
„Menschen mit Sehbehinderung erhalten das sogenannte Blindengeld als Nachteilsausgleich. Wer über weniger als 30 Prozent seiner Sehkraft verfügt, hat einen Anspruch auf diese Leistung. Anlässlich der Änderung des Sozialgesetzbuches bzgl. der Pflegestufen wurde auch das Landesblindengeldgesetz daran angepasst“, erklärt die Landtagsabgeordnete Irmgard Klaff-Isselmann.
 
Konkret bedeutet dies, dass die Pflegestufe 2 nun 46 Prozent des Pflegegeldes erhält und die Pflegestufe 3 künftig 33 Prozent. „Wer Pflegegeld und Blindengeld in Anspruch nimmt, erhält keinen finanziellen Nachteil. Ziel war und ist es, den Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, eine Besserstellung zu vermeiden – denn es gilt das Prinzip der Gleichbehandlung aller Bürger – sowie den Verwaltungsaufwand gering zu halten“, schließt die Abgeordnete ab.

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