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31.05.2017, 12:42 Uhr
Der UNESCO-Welterbeprozess Mathildenhöhe wird hoch professionell und transparent geführt
"Der Welterbeprozess Mathildenhöhe wird öffentlich geführt. Es gibt wenige Stadtentwicklungsprozesse in Darmstadt, bei denen fachliche Expertise, Stadtplanung und Bürgerbeteiligung so eng miteinander verzahnt sind wie bei der Weiterentwicklung unserer Stadtkrone", so Hildegard Förster-Heldmann, Fraktionsvorsitzende der Darmstädter GRÜNEN sowie Vorsitzende des Kulturausschusses, und ihre Koalitionskollegin, die Landtagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecherin der CDU Irmgard Klaff-Isselmann.
Mit der Welterbebewerbung im Jahr 2011 hat der Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch den Beteiligungsprozess zur Fortentwicklung der Mathildenhöhe angeschoben und breit geöffnet. Neben dem begleitenden Expertengremium, dem Advisory Board unter dem Vorsitz des Präsidenten des Landesdenkmalamtes, Markus Harzenetter, wurde eine übergreifende 21-köpfige Magistratskommission aus Stadträtinnen und Stadträten, Stadtverordneten und Fachleuten eingesetzt, in der alle Untersuchungen, Empfehlungen und Erkenntnisse vorgestellt und beraten werden. "In dieser Magistratskommission ist beispielsweise auch der Verein Freunde der Mathildenhöhe vertreten", so Förster-Heldmann und Klaff-Isselmann, die ebenfalls Mitglieder der Kommission sind. "Und noch etwas ist besonders", betonen die beiden: "Anders als sonst üblich, tagt die Magistratskommission Mathildenhöhe nicht hinter verschlossenen Türen, sondern alle Sitzungen sind öffentlich. Auch jede interessierte Bürgerin und jeder interessierte Bürger kann teilnehmen und den Berichten und Beratungen beiwohnen.
 
Um diesen für die Stadt Darmstadt bedeutenden Schritt hin zum Welterbe fest in der Stadtgesellschaft zu verankern, wurde zudem ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung in den Prozess integriert: Regelmäßig werden verschiedene Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft und Kultur – vor allem aber auch die Bürgerinnen und Bürger – in Form von Gremien, Vorträgen oder Mitmachprojekten eingebunden.
 
"Auch bei der Entscheidung über die Sanierung des Künstlerhauses von Josef Maria Olbrich wird professionell und transparent vorgegangen", so die Koalitionärinnen. "Bevor final entschieden wird, ob und wann welche Zeitschichten bei der Sanierung berücksichtigt werden oder ob der Schwerpunkt vielmehr auf einer Rekonstruktion des ursprünglichen Entwurfs von 1901 liegt, wird sorgfältig untersucht und anschließend ergebnisoffen diskutiert. – Wir sind uns sicher, dass Magistrat und Stadtverordnetenversammlung auf dieser Grundlage schlussendlich eine gute Entscheidung treffen werden."

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